Mabon, Alban Elued, Herbst Tag- und Nachtgleiche
Es ist das achte Fest im keltischen Jahreskreis.
Es ist ein „Sonnenfest“.
Alban Elued bedeutet so viel wie: „das Licht des Wassers“, “ Licht über dem Wassers“.
Mabon / „der große Sohn“, ist der Sohn der Erdenmutter Madron – der Schutzherrin der Anderswelt.
Es ist die Herbst Tag- und Nachgleiche. An diesem Tag sind Kräfte von Dunkelheit und Licht gleich stark. Hier beginnt die Zeit, wo die Dunkelheit Überhand über das Helle gewinnt. Die dunkle Jahreszeit beginnt.
Es ist die Zeit wo die Feldfrüchte geerntet sind und die Blätter sich langsam zu färben beginnen. Die restlichen Früchte – Kartoffel, Mais, Trauben, Äpfel, Holunder, das letzte Gemüse werden geerntet. Der Reichtum des Sommers ist in den lagerfähigen Früchten dokumentiert. Diese waren in der früheren Zeit überlebenswichtig.
Es ist ein Tag zum „Innehalten“ und eine Rückschau auf das vergangen Jahr zu machen, was es uns an Ernte (immateriell und materiell) gebracht hat. Es ist die Zeit, dankbar für das Erreichte zu sein. Auch wenn es eventuell nicht ganz so gelaufen ist, wie wir es geplant hatten. Eventuell sehen wir durch das „Innehalten“, was es uns anstatt der geplanten Dinge „geschenkt“ hat.
Es beginnt jetzt die Zeit der schwarze Göttin / die Herrin der Unterwelt. Der Sonnengott ist jetzt auf dem Weg in die Unterwelt. Dort findet dann die Vereinigung von Göttin und Gott statt und beide herrschen über das Totenreich.
Es ist das Fest des „hohen Alters“ – der Greisin, des Greises.
Das Thema ist „Abschied / Trennung“ – Frage: „was bin ich bereit zu „opfern, aufzugeben?“ „Von welchen überholten Ideen, Vorstellungen oder Plänen will ich mich verabschieden?“ Damit im kommenden Jahr die „Ernte“ – geistig / materiell wieder reich oder besser ausfällt.